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das Thema im Mai 2010
Mensch zwischen Technik und Natur

Hilfloser König der Erde


Foto: Wikimedia Commons (CC-Lizenz)

Seit die Menschen den blauen Planeten bevölkern, versuchen sie, die Erde zu beherrschen und nach ihren Wünschen zu gestalten. Die Wahrheit sieht allerdings anders aus. Die Natur dominiert uns nach Belieben und lässt uns angesichts ihrer gewaltigen Kräfte keine Chance. Selbst die modernste Technik hilft uns nicht wirklich, weil die Krone der Schöpfung sehr locker auf unseren schlauen Köpfen sitzt.
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Eingeschränkte Leistungsfähigkeit


Ich wollte diese Ausgabe rechtzeitig zum ersten Mai fertigstellen. Das hat Ende April nicht geklappt. Zu Beginn des Wonnemonats war ich mehrere Tage unterwegs und mit anderen Eindrücken beschäftigt. Die Produktion verzögerte sich. Dann begann ich aufzuräumen und räumte dieser Aufgabe größere Priorität ein als dem Schreiben. Aber ich habe die Mai-Ausgabe aber nicht ausfallen lassen. Hier ist sie nun. Besser spält als nie.

Diesmal geht es um das Verhältnis unserer Spezies zu Natur und Technik. Ein Vulkan und eine Ölbohrplattform zeigen uns aktuell, wie kompliziert diese Beziehung sein kann. Menschen werden von Naturgewalten gebremst und nähern sich nur langsam den Geheimnissen des Universums. Schon eine Gebrauchsanleitung kann ein Buch mit sieben Siegeln sein. Aber wer weiß, wie lang wir überhaupt noch existieren und was danach passiert.

Natur mit Kopfschmerzen


Foto: Wikimedia Commons (PD)

Menschen versuchen immer wieder, die Natur einzusperren und ihre gewaltigen Kräfte zu zähmen. Aber sie sind letztlich jedes Mal chancenlos, wenn die Natur sich wehrt. Die Liste der Katastrophen, bei denen Menschen sterben und immense Sachschäden entstehen, wird ständig verlängert. Wie lebhaft die Erde ist, sieht man deutlich, wenn es zu Beben, Eruptionen, Überschwemmungen oder Stürmen kommt.
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Hypermoderner Urknall


Foto: Wikimedia Commons (PD)

Atomphysik ist ein Standardargument in Diskussionen über Wissenschaften, die für durchschnittliche Menschen viel zu kompliziert erscheinen. Einsteins allgemeine Relativitätstheorie dient als Beispiel für eine wissenschaftliche Theorie, die das Vorstellungsvermögen der meisten Menschen übersteigt. Aber ganz ohne Wissenschaft wäre unser Leben nicht möglich und die Grenzen zur Philosophie sind fließend.
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Mehr als Nippel und Lasche


Foto: Wikimedia Commons (CC)

Die Menschen entwickeln immer komplexere technische Geräte. Fernseher, Computer, Handy und viele mehr. Die Produzenten wissen (im Idealfall), wie ihre Geräte funktionieren, aber sie müssen es den designierten Benutzer ebenso verständlich machen. Dazu gibt es Gebrauchsanleitungen, aber die sind oft zu kompliziert oder sprachlich mangelhaft formuliert.
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Natürlich ohne Menschen


Foto: Wikimedia Commons (CC-Lizenz)

Der Białowieża-Nationalpark, das Gebiet rund um den Reaktor von Tschernobyl, die unterirdische Stadt Derinkuyu, die Grüne Linie auf Zypern und die demilitarisierte Zone zwischen den beiden koreanischen Staaten. Alan Weisman brachte diese sehr unterschiedlichen Orte zusammen, weil sie Antworten auf seine zentrale Frage bieten: Wie sähe eine Welt ohne Menschen aus?
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Dieser Artikel stammt aus Markus Schnitzlers Internet-Magazin „Kein Blatt“, Ausgabe Mai 2010. Den Original-Text und weitere Informationen lesen Sie online unter www.kein-blatt.de.
Dokument ausgedruckt am 31. Juli 2010 um 2:09 Uhr
© 2010 Markus Schnitzler, Düren